Tarifvertrag textil gehaltsgruppen

Ein neuer Tarifvertrag für 23.000 Arbeitnehmer (auf der Grundlage von Daten der Sozialpartner), die in 104 KMU-Unternehmen der Textil-, Leder- und Bekleidungsindustrie in Moldawien beschäftigt sind, sieht eine Erhöhung des Branchenmindestlohns um 5 % und erstmals eine ausgehandelte Lohnskala vor, die besser an die Beschäftigungsstruktur der Branche angeglichen wird. Mit ca. 26.000 Beschäftigten, von denen die überwiegende Mehrheit Frauen in der Textil-, Leder- und Bekleidungsindustrie sind, ist die Leichtindustrie einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der moldauischen Wirtschaft und exportiert 80 % ihrer Produkte. Während sie sich weiter entwickelt, kann sie derzeit ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt von 200 Euro anbieten, knapp über dem nationalen Mindestlohn von 110 Euro. Schwierige Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne machen die Leichtindustrie unattraktiv, vor allem für junge Arbeitnehmer, die das Land noch nicht verlassen haben Laut der öffentlichen Statistik von 2016 arbeiten 500.000 Moldawier im Ausland, vor allem in Russland und der EU. Ein erheblicher Mangel an erforderlichen Fähigkeiten und hohe Fluktuation runden ein eher graues Bild ab. Eine Analyse der moldauischen Mehr-Arbeitgeber-Tarifverträge, die im Rahmen des IAO-Projekts für technische Zusammenarbeit über Löhne und Tarifverhandlungen 2017-18 durchgeführt wurde, hat eine erhebliche Kluft bei der Abstimmung der Lohnskalen an die Arbeitsstrukturen in der Textil-, Leder- und Bekleidungsbranche aufgezeigt. Die Lohnfestsetzung in KMU, die in der Leichtindustrie tätig sind, wurde hauptsächlich durch das Gesetz über Lohntarife geleitet, das in der gesamten Volkswirtschaft gilt, ohne die wirtschaftlichen Merkmale und Bedürfnisse bestimmter Sektoren zu berücksichtigen. Der Mehrwert eines Tarifvertrags mit mehreren Arbeitgebern ist ein ausgehandelter Kompromiss zwischen branchenmäßigen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen über einen branchenweit geltenden Mindestlohn und Lohnmaßstab. Einerseits entspricht eine solche Lohnskala den Bedürfnissen der Unternehmen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Qualifikationen und macht andererseits die Industrie zu einem Anbieter hochwertiger Arbeitsplätze und damit attraktiv für Fachkräfte. Sie gewährleistet auch gleiche Wettbewerbsbedingungen, indem unlauterer Wettbewerb verhindert wird, der auf einer “Wettlauf nach unten”-Qualität der Arbeitsbedingungen und Löhne beruht, sowie eine angemessene Schutzabdeckung für schutzbedürftige Arbeitnehmer, die von Ausbeutung oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind.

Die IAO hat die Sozialpartner, die Vereinigung der Arbeitgeber aus der Leichtindustrie (APIUS) und den Verband der Gewerkschaften der Leichtindustrie (FSLIU) bei der Ausarbeitung und Aushandlung einer sektoralen Lohnskala unterstützt, die eine neue Lohnbewertungsmethode auf der Grundlage der Arbeitsplatzbewertung auf Unternehmensebene festlegt. Der neue Tarifvertrag bietet auch bessere Arbeitsbedingungen in Bezug auf Arbeitsschutz, flexible Arbeitszeiten und Berufsausbildung im Vergleich zum vorherigen. Laut Frau Alexandra Can, Präsidentin von APIUS, die 104 KMU in der Textil-, Leder- und Bekleidungsindustrie vertritt, ist der neue Branchentarifvertrag ein nützliches Instrument für Arbeitgeber und Gewerkschaften, um faire Löhne und Arbeitsbedingungen auszuhandeln, die über die im Arbeitsrecht festgelegten Mindeststandards hinausgehen und besser an den wirtschaftlichen Ergebnissen des Unternehmens ausgerichtet sind. Bei den Verhandlungen, die von der IAO-Expertise profitierten, zeigten beide Seiten eine hohe Kompromissbereitschaft und gute Lösungen, um die beschäftigten Arbeitskräfte in der Branche zu motivieren und das Potenzial der Branche zu erhöhen, notwendige qualifications.Ms anzuziehen. Nadejda Rusnac, Präsidentin der FSLIU, ist der Ansicht, dass der neue Branchentarifvertrag das Ergebnis eines guten Dialogs zwischen den Sozialpartnern auf Branchenebene ist. Nadejda Rusnac, Präsidentin der FSLIU, ist der Ansicht, dass der neue Branchentarifvertrag das Ergebnis eines guten Dialogs zwischen den Sozialpartnern auf Branchenebene ist. Nadejda Rusnac, Präsidentin der FSLIU, ist der Ansicht, dass der neue Branchentarifvertrag das Ergebnis eines guten Dialogs zwischen den Sozialpartnern auf Branchenebene ist. Nadejda Rusnac, Präsidentin der FSLIU, ist der Ansicht, dass der neue Branchentarifvertrag das Ergebnis eines guten Dialogs zwischen den Sozialpartnern auf Branchenebene ist. , die von der IAO unterstützt wird. Sie ist von größter Bedeutung für die Sicherung der Arbeitnehmerrechte und den Schutz der sozialen und wirtschaftlichen Interessen aller Arbeitnehmer in der Leichtindustrie.