Tarifvertrag zeitarbeit ig metall

Der Betriebsrat des Vernutzerunternehmens muss nach dem AÜG und den Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) über den Einsatz von Leiharbeitnehmern informiert werden und kann unter sehr begrenzten Umständen, wie z.B. der Nichtbeachtung der AÜG durch die Agentur, Widerspruch einzulegen. In einem solchen Fall kann das Vernutzerunternehmen beim örtlichen Arbeitsgericht eine einstweilige Verfügung beantragen, mit der der Einwand des Betriebsrats aufgehoben wird. Darüber hinaus soll der von BZA, iGZ und IG Metall am 11. April 2008 vereinbarte Fairness-Vertrag den Weg für Vergleiche zwischen der Verwendergesellschaft, der Agentur und der IG Metall oder den Betriebsräten ebnen. Diese Vereinbarungen werden die Leiharbeitnehmer besser machen, als wenn die Tarifverträge zwischen BZA, iGZ und IG Metall angewendet würden. Die jüngste Vereinbarung von IG Metall und VGZ führte zu einer Lohnanpassung der Leiharbeitnehmer in der Metallindustrie. Um die Lohnunterschiede zwischen Festangestellten und Leiharbeitnehmern so gering wie möglich zu halten, werden Leiharbeitnehmer zuzuschlägen. Diese Zuschläge steigen mit der Dauer des Aufenthalts der Arbeitnehmer in den Betrieben. Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag unterzeichnet, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche. Es sind keine Informationen verfügbar. Nach BA-Daten vom Juni 2007 waren zwei Drittel der Mitarbeiter, die TAW zum ersten Mal durchführen, zuvor arbeitslos oder noch nie irgendwo beschäftigt.

Dies deutet darauf hin, dass der wichtigste Grund für den Großteil der Arbeitnehmer der Eintritt in den Arbeitsmarkt oder der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt ist. Erstens fallen Leiharbeitnehmer und Festangestellte im Nutzerunternehmen unter unterschiedliche Tarifverträge. Zweitens: Wenn ein Tarifvertrag die Dauerbeschäftigten im Nutzerunternehmen nicht abdeckt, werden die Arbeitsbedingungen auf der Grundlage individueller Arbeitsverträge festgelegt. Daher profitieren Leiharbeitnehmer nicht von zusätzlichen Vorteilen, die vom Benutzerunternehmen angeboten werden. Wenn nein, haben Gewerkschaften oder Konföderationen die Rekrutierung von Leiharbeitern ins Visier genommen? Kampagnen rund um die Rechte von Leiharbeitnehmern gestartet? Die IG Metall hat auch eine Kampagne für den fairen Umgang mit der TAW (Leiharbeit fair gestalten) gestartet, um Leiharbeiter als Mitglieder zu rekrutieren und Gleichbehandlungsregelungen in Tarif- und Betriebsvereinbarungen durchzusetzen. Die vorgelegten Daten deuten darauf hin, dass die TAW für viele Personen, die sonst arbeitslos geblieben wären, eine Brücke zum Arbeitsmarkt darstellt. Eine strikte Anwendung der Gleichbehandlungsklausel würde daher nicht nur den Charakter des TAW verändern und ihn in einen normalen Vermittlungsdienst verwandeln, sondern würde auch die Beschäftigungsaussichten derjenigen untergraben, die derzeit von der Expansion des TAW-Marktes profitieren. Darüber hinaus wäre eine strikte Anwendung der Gleichbehandlungsklausel insbesondere für kleinere Agenturen und für Aufträge in Nichttarifvertragen nicht durchführbar. Bürokratie- und Informationskosten könnten auf ein unerschwingliches Niveau steigen. Neben dem Pilotvertrag für die Metall- und Elektroindustrie im Südwesten Deutschlands haben Arbeitgeber und IG Metall auch einen Branchentarifvertrag für Leiharbeitnehmer in der gesamten deutschen Elektro- und Metallindustrie ausgehandelt. Das iGZ behauptet beispielsweise, dass ein Drittel der Leiharbeitnehmer unter den Tarifvertrag zwischen der iGZ und dem Tarifverband der DGB-Gewerkschaften fallen (Basis: Zahl der Beschäftigten in Agenturen, die überwiegend oder ausschließlich Arbeitnehmer an Nutzerunternehmen abtreten).

Die AMP macht geltend, dass agenturen, die weder der AMP, der iGZ noch der BZA angehören, sich hauptsächlich auf den Tarifvertrag zwischen der AMP und dem Tarifverband der dem CGB angeschlossenen Gewerkschaften beziehen. Die Zuweisung von Arbeitnehmern zu einem Team, das zur Erfüllung einer definierten Aufgabe eingesetzt wurde, gilt nicht als Leiharbeit, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind: Es ist bezeichnend, dass die Betriebsräte größere Mitbestimmungsrechte erhalten haben und Verhandlungen über die Regelung des Einsatzes von Leiharbeitnehmern durch einen Betriebsvertrag fordern können.